Feuerlauf vom 21. Dezember 2019

By Dirk Miß / a couple of weeks ago

Erfahrungen und Gedanken mit meiner Berührung der Glut, beim Feuerlauf-Seminar

mit Rolf Iven.  https://www.feuerlauf-trainer.de/ 

Zur Feier der Wintersonnenwende am 21.12.2019  besuchte ich mit 17 anderen Teilnehmern einen Feuerlauf. Der jüngste Teilnehmer war 18 Jahre und der Älteste 66 Jahre, sieben Teilnehmer waren 53 Jahre alt, irgendwie interessant. Für mich und meine gute Freundin Kerstin war es der dritte Feuerlauf in sechs Jahren, für meinen Cousin Michael das erste Mal.

Diesmal haben mir mein Verstand und meine Logik deutlicher als sonst mitgeteilt, „lass das heute mal lieber sein“ in Form von starkem Zweifel! Trotzdem sitze ich/wir in diesem Seminar, freiwillig, zumindest einige. Andere haben dieses Event geschenkt bekommen, also so halb freiwillig ... :))

Dieses Ritual existierte in der vorchristlichen Kultur und auch schon in den vorbuddhistischen Kulturen, ist also sehr alt. Was hat unsere Vorfahren dazu gebracht?

Scheinbar gibt es triftige Gründe, dass Kulturen über dem gesamten Globus dieses Ritual entwickelt haben und sich dieser Herausforderung immer wieder neu stellen!

Da sich dieses Ritual über die Tausende von Jahren gehalten hat, scheint es hilfreich für unsere Entwicklung als Mensch zu sein. Das bringt mich zu der Frage, warum sitze ich wieder hier?

Fragen und Antworten

Die Antworten liegen heute nicht auf der Verstandesebene, das wird mir stärker bewusst. Es wird klar, dass es keine Leistung des Verstandes ist nach dem Motto, je höher mein Intellekt ist, um so leichter komme ich über die Glut, dem ist nicht so! Dem Feuer scheint es egal zu sein welchen Namen, Titel oder Ausbildung wir haben. All das, was uns so wichtig erscheint, wird nebensächlich. Nicht das „was“, sondern „wie“ du in diesem Augenblick bist, zählt. Es bringt uns zu dem, was für jeden wirklich wichtig ist.

Für mich hat es mit Vertrauen zu tun, zu mir selbst und zu einem großen Ganzen, welchen Namen man dem auch immer geben mag. Vertrauen in etwas, bei dem mein „Denkendes Ich“ keinen Einfluss nehmen kann, von meinem kleinen Geist hin zu meinem großen Geist, in die Anbindung.

Was war dieses Mal wichtig, um über die Glut zu gehen?

Die Gruppe selbst, die Gemeinschaft, nach dem Motto, wenn zwei in meinem Namen zusammen stehen, bin ich mitten unter euch, die „Spiele“ zur Vorbereitung, dieses Datum sowie Rolfs einfühlsame und in manchen Situation auch bestimmende Begleitung durch diesen Tag.

Dann dieses Gefühl das entsteht, wenn der Zeitpunkt gekommen ist, das Holz aufzuschichten und das Feuer zu entzünden, es zu beobachten, die Wärme zu spüren, das Licht sehen, es zu hören und ihm still zu lauschend. Ein Respekt, der entsteht, wenn ich bis in die Haarspitzen aktiviert und wach bin für die äußerst ungewöhnlichen Schritte, die folgen.

Dann, innehalten, um (m)eine Kraft zu spüren und auf den Impuls zu warten, der mich den ersten Schritt gehen lässt. Dieser Augenblick, die physische Berührung mit der Glut….ohne Worte

Für mich hatte es dies Mal etwas mit meinem Blickwinkel auf die Welt zu tun, d.h. unterschiedliche Erfahrungen führen zu unterschiedlichen Wahrnehmungsmustern, diese zu unterschiedlichen Realitätsebenen und Sichtweisen, von dem was wir „Leben“ nennen.

Mit anderen Worten, es ist nicht entscheidend, in welcher Situation ich gerade bin, sondern meine Interpretation dieser Situation entscheidet über mein Erleben. Die Situation kann ich nicht ändern, meine Interpretation schon, darauf habe ich Einfluss. Ein Beispiel: Die Pflanze am Wegesrand kann ich als schön betrachten, ein Anderer könnte sie als Unkraut ansehen, ein Dritter sieht darin vielleicht Biomasse und für das Eichhörnchen ist es ggf. Nahrung…aber die Pflanze ist „nur“ die Pflanze.

Dabei spüre ich, dass neben meinem Ich noch etwas in mir LEBT, ohne dass ich denken muss, kein Suchen, kein Finden, es gibt nichts zu verbessern.

Es zählt der Augenblick.
Das „JETZT“.

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Subjektive Wahrnehmung von Realität

By Dirk Miß / a couple of months ago

Über die subjektive Wahrnehmung von Realität und ob diese in Bezug zur Gesundheit steht. Oder anders formuliert, hat die Wahrnehmung meiner Realität einen Einfluss auf meine Gesundheit?

Hallo Zusammen,

hier nun mein erster Blog-Eintrag. Er befasst sich damit, ob alternative Wege zur Gesundheit hilfreich sein können, wenn man in Schieflage geraten ist und die angewandten Maßnahmen nicht (mehr) funktionieren.

Wenn du nicht bereits bist, dein Leben zu ändern, kann dir nicht geholfen werden.

Hypokrates 460 - 377 v.Chr.

Ich möchte damit aufzeigen, wie alte Gewohnheiten der Genesung im Wege stehen können, und wie eine Änderung dieser die Gesundheit unterstützen kann, wenn wir unseren Blick auf die Welt erweitern und damit unser Bewusstsein vergrößern.

In den zurückliegenden Weiterbildungen, die ich zu dem Themenfeld „Alternative Wege zur Gesundheit“ besucht habe, kam es immer wieder zu Erfahrungen, die Teilen meiner Sichtweise, wie ich dachte, das etwas sein sollte, widersprachen. Dieses anzuschauen und ggf. einen Wandel zuzulassen, brauchte und braucht seine „Verdauungs-Zeit“, mal mehr und mal weniger, je nachdem wie weit es von meiner Norm entfernt war bzw. ist.

Mein erstes Aha-Erlebnis hatte ich vor vielen Jahren beim Tai Chi. Dabei habe ich mich erstmalig als „energetisches Wesen“ gespürt, was ich zuvor nicht kannte. Das war zuerst verwirrend, aber auch zutiefst richtig und hatte ein Gefühl von Angekommen sein. Später folgten dann die Begleitung sowie Beobachtungen bei KursteilnehmerInnen, wie sie diese Energie bei sich erlebten.

Die meisten Weiterbildungen trugen dazu bei, dass mein Blickwinkel sich etwas veränderte. So kam dann eine neu gemachte Erfahrung in den Praxis-Test. Wenn es dort auch „funktionierte“, kam es mit in meinen „Behandlungskoffer“. So sind mit der Zeit einige Konzepte in meinem Koffer gelandet, die sich in meiner Praxis bewährt haben.

Das Durchlaufen der Mindflow-Seminare und die Erfahrungen mit diesen Techniken in ihrer Anwendung haben erneut für eine größere „Verdauungszeit“ gesorgt. In dieser Zeit Dinge zu hinterfragen, die man als real annahm, brachte wieder alten Zweifel an die Oberfläche. Das macht auch Sinn, da die Antworten meistens anders ausfallen, als das was mein ’Konzept’ hören wollte. Das ver-rückt einen von der Norm.

Dazu kommt mir das „Höhlengleichnis von Platon“ in den Sinn. Wollten wir wirklich etwas verändern, müssten wir die Höhle verlassen, um unsere Realität zu verändern. In der Höhle etwas zu verändern oder sie zu verlassen macht uns Angst, daher liegt es uns meistens fern, und wir erhalten und schützen den „Status Quo“. Das macht Veränderung so gut wie unmöglich, d.h. wir behalten unsere Sichtweisen und damit auch unsere Realität, was erst mal nicht negativ sein muss.

Oder mit den Worten von Deepak Chopra:

Heilung bedeutet Realität zu verändern. Und wenn wir die Realität – die sich ja ohnehin permanent wandelt – verändern möchten, müssen wir die Dinge ändern, die unsere Realität in der jetzigen Form festhalten: unsere unbewussten Gewohnheiten – und zwar auf allen Ebenen! Im Denken, Fühlen, und Handeln, im Zellgedächnis und im Familienfeld…

Mein Fazit:

Je nachdem in welchem System ( Land, Kultur, Religion, Familie etc.) wir aufgewachsen sind, scheint dieses eine „Rahmenrealität“ vorzugeben. Wenn wir diese Rahmenbedigungen verinnerlicht haben, erleben, speisen und schützen wir unsere „Realität“, und tun uns meistens schwer, andere Realitäten zu akzeptieren bzw. unsere Realität zu verändern. So entsteht der Eindruck, dass wir in der Höhle unverrückbar festzusitzen scheinen, bis in uns Schmerzen oder Leid so anwachsen können, dass wir uns gegen diesen inneren Widerstand auf den Weg machen, um zu schauen, ob es da nicht doch noch etwas anderes gibt.

Gibt es einen Weg zu handeln, bevor in uns Schmerz und Leid so angewachsen sind? Aus meinem Erleben, nein und ja. In unserer Kultur scheinen wir nur über diesen „Schmerz“ in das Handeln zu kommen. So kann uns dann der Schmerz eine Möglichkeit offenbaren, im Sinne von „Krankheit als Weg“, etwas zu ändern.

Um welches Problem (Projekt) es sich auch handelt - es lohnt sich, andere Standpunkte dazu einzunehmen! Und vielleicht wird dann aus dieser Bereitschaft und dem Zweifeln ein offenbaren.

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Was ist MINDFLOW?

By Dirk Miß / 6 months ago

Was ist MINDFLOW?

Lasse Dir vom MINDFLOW Begründer Tom Mögele im 15 Minuten-Video zeigen, was MINDFLOW ist.

Viel Spaß!

Gerne zeige ich Dir kostenfrei in einem telefonischen Vorgespräch, was dies für Deine persönliche Situation bedeuten kann.

Fühlen Sie sich angesprochen? Nehmen Sie mit mir Kontakt auf über das
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